In der letzten Zeit wurde ich immer wieder gefragt, wie es denn sein könne, das mein eigenes Modell des Wissensgartens nicht auf meiner Webseite zu finden sei. Was so nicht ganz stimmt, allerdings war es tatsächlich etwas vergraben nur in den Publikationen in zwei, drei Fachartikeln zu finden.
Das habe ich jetzt geändert und das Modell direkter zugänglich gemacht, natürlich einschließlich einer Erläuterung. Hier findet ihr es nun (hoffentlich) ganz einfach.
Wie im letzten Blogpost bereits berichtet, erstellen die Studierenden meiner Lehrveranstaltung Wissensmanagement-Modelle und -Strategien am Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ein kurzes Erklärvideo oder ein Icon/ eine Visualisierung zu einem Konzept aus dem Wissensmanagement.
Maximilian Wendt ist dabei kreativ übers Ziel hinausgeschossen und hat anstelle einer einfachen Visualisierung gleich ein Modell für Wissensmanagement erstellt: sein Münchner Haus des Wissens (München, weil sich im oberen Stockwerk Anklänge an das Münchner Modell nach Reinmann finden). Andere Inspirationsquellen von Max finden sich im kleinen einleitenden Reim.
Auch dieses wunderbare Arbeitsergebnis dieser kleinen Studienaufgabe wollte ich euch nicht vorenthalten. Ich finde es sehr inspirierend. Vielen Dank, Max!
Am 23. April von 17 bis 19 Uhr biete ich nochmals gemeinsam mit Angelika Mittelmann, Sabine Wax und Ute John einen offenen Online-Workshop zur Entwicklung von Kompetenzprofilen im Wissensmanagement an. Dabei nutzen wir den von Angelika und mir entwickelten und gemeinsam mit Ute und Sabine weiterentwickelten GfWM Kompetenzkatalog.
Im Workshop werden wir in kleinen Arbeitsgruppen konkret Profile für Personae, also fiktive Personen, mit Rollen im Wissensmanagement erarbeiten. Diese Personae könnt ihr selbst mitbringen oder auch eine von uns vorgeschlagene nutzen. Durch die konkrete Anwendung werdet ihr den Kompetenzkatalog und dessen praktische Anwendung intensiv kennenlernen. Und wir erhalten von euch wertvolle Rückmeldung zum Katalog, aber auch zu Berufsbildern und Anforderungen im weiten Feld des Wissensmanagement.
Der Workshop ist kostenfrei. Bei Interesse bitte einfach bei mir melden!
Als kleine Vorbereitung könnt ihr euch mithilfe von ein paar knappen Erklärvideos schon einmal in den Kompetenzkatalog ‚eindenken‘ – müsst ihr aber nicht.
Wir freuen uns auf eine intensive Beschäftigung und Auseinandersetzung mit ‚Kompetenzen für Wissensmanagement‘.
Am 25. Februar von 17 bis 19 Uhr biete ich gemeinsam mit Angelika Mittelmann, Sabine Wax und Ute John einen offenen Online-Workshop zur Entwicklung von Kompetenzprofilen im Wissensmanagement an. Dabei nutzen wir den von Angelika und mir entwickelten und gemeinsam mit Ute und Sabine weiterentwickelten GfWM Kompetenzkatalog.
Im Workshop werden wir in kleinen Arbeitsgruppen konkret Profile für Personae, also fiktive Personen, mit Rollen im Wissensmanagement erarbeiten. Diese Personae könnt ihr selbst mitbringen oder auch eine von uns vorgeschlagene nutzen. Durch die konkrete Anwendung werdet ihr den Kompetenzkatalog und dessen praktische Anwendung intensiv kennenlernen. Und wir erhalten von euch wertvolle Rückmeldung zum Katalog, aber auch zu Berufsbildern und Anforderungen im weiten Feld des Wissensmanagement.
Der Workshop ist kostenfrei. Bei Interesse bitte einfach bei mir melden!
Als kleine Vorbereitung könnt ihr euch mithilfe von ein paar knappen Erklärvideos schon einmal in den Kompetenzkatalog ‚eindenken‘ – müsst ihr aber nicht.
Wir freuen uns auf eine intensive Beschäftigung und Auseinandersetzung mit ‚Kompetenzen für Wissensmanagement‘.
Nun ist auch die letzte Live Session unseres Wissensmanagement MOOC 2025 online verfügbar: Zum Abschluss unseres Schwerpunktthemas Wissensmanagement und KI erläutert Johanna Kremsner Bolitschek, wie Wissensmanagement unter Zuhilfenahme von KI in ein bestehendes Qualitätsmanagementsystem integriert werden kann. Ein pragmatischer und vielversprechender Ansatz. Viel Spaß (Dauer 60’55“)
Damit ist der WMOOC 2025 nun tatsächlich zu Ende. Aber nach dem WMOOC ist auch immer vor dem WMOOC: Der WMOOC 2026 startet am 3. Oktober 2026. Sei dabei!
Eine weitere, und zwar schon die vorletzte, Live Session aus unserem Wissensmanagement MOOC 2025 ist nun online auf dem open academy-Kanal verfügbar. Martin Harnisch gibt hier einen Input zur Frage, wie offen ein Wiki gestaltet sein sollte und woran es manchmal scheitert. Dass diese sehr offene Herangehensweise an ein Wiki nicht unumstritten ist und in der Session auch nicht war, zeigt die ausführliche und intensive Diskussion im Anschluss an den Input. So soll es sein im WMMOC, nämlich lebendig. Vielen Dank, Martin.
Und was meint ihr? Wie offen soll ein Wiki sein? (Dauer 1h 17 Min)
In der mittlerweile achten Folge meiner kleinen Reihe zu Grundbegriffen und Konzepten aus dem Wissensmanagement beschäftige ich mich mit der so genannten Lernenden Organisation: Worin unterscheidet sich organisationales Lernen von individuellem und kollektivem Lernen? Wie manifestiert sich organisationales Lernen überhaupt? Was haben single-loop, double-loop und deutero learning damit zu tun? Was sind die nach Senge fünf Disziplinen der Lernenden Organisation? Und schließlich was hat es mit Absorptive und Dissemination Capacity auf sich?
Viel Spaß! (Dauer 4’52 Min.) Wie immer geht mein Dank für die gelungene visuelle Umsetzung an Pauline Tempel!
Another recording of a live session of our Knowledge Management MOOC (WMOOC) 2025 is now online. The only one in English at this year’s course. With this live session, we left behind the boundaries of the organization we usually operate within and looked at our topic of KM from a (global) political perspective. It was extremely interesting and stimulating. Thank you very much, Yannick! (Duration 43’40 Min.)
In der Session werden vier neue Soll-Profile vorgestellt, die auf dem GfWM-Kompetenzkatalog basieren. Diese gehen zurück auf die IT-Frameworks ITIL und ITSM, in denen Wissensmanagement-Rollen grob beschrieben bzw. gefordert werden. Dies sind: Knowledge Manager:in (verantwortlich für die übergeordnete Steuerung und Governance von Wissensmanagement in der Organisation), Knowledge Enablement Lead (unterstützt die Verankerung von Wissensmanagement und Wissensarbeit im Mindset der Mitarbeitenden), Knowledge Engineer (unterstützt das Wissensmanagement durch die Implementierung und den Betrieb IT-technischer Lösungen) und Service Knowledge Coordinator (sorgt für Aktualität und Nutzbarkeit des operativen Wissens in den Geschäftsprozessen/Service-Prozessen). Diese Rollen bilden gemeinsam ein sich ergänzendes, wirkungsmächtiges Team für Wissensmanagement – auch außerhalb vom Kontext IT-Management. Die Art und Weise, wie diese Rollen in einer Organisation definiert sind und gelebt werden, gibt darüber hinaus Aufschluss über deren Wissensmanagement-Reifegrad.
Für jede dieser Rollen hat die Fachgruppe ein Soll-Kompetenzprofil erarbeitet. Die Diskussion über diese konkrete Anwendung des Kompetenzkatalogs im Rahmen der Session im GfWM Knowlegde Camp hat außerdem zu einer kleinen Ergänzung der Kompetenzbeschreibungen geführt, sodass es nun eine neue Version 2.4 des GfWM-Kompetenzkatalog gibt.
In meinen Vorlesungen zu Wissensmanagement habe ich immer gerne die Geschichte der lernenden Schafherde – in Anlehnung an David Hutchens‘ Geschichte Outlearning the Wolves – genutzt, um daraus gemeinsam mit den Studierenden die Merkmale einer lernenden Organisation zu entwickeln. Nun hat meine Tochter Pauline daraus ein Video gemacht – so ganz ohne KI und daher umso schöner, wie ich finde. Viel Spaß (Dauer 5’34 Min.).