Author: Gabriele Vollmar

Vortrag zu ‚Umgang mit Wissen in der ISO 9001‘ als Videoaufzeichnung verfügbar

In dieser Woche unterbreche ich meine kleine Reihe der studentischen Erklärvideos in eigener Sache: Am 22. März hat sich die Stuttgarter GfWM Regionalgruppe, die ich koordiniere, erstmals virtuell getroffen. Thema dieses kleinen Experiments waren die neuen Anforderungen an den Umgang mit Wissen in der ISO 9001:2015 und die Frage, wie diese möglichst pragmatisch zu erfüllen sind. Eine Videoaufzeichnung (Dauer 39 Min) von Vortrag und anschließender Diskussion ist nun verfügbar:

Aus Gründen das Datenschutzes wurden eventuelle Namensnennungen der Diskussionsteilnehmer herausgeschnitten.

Zu unserer Erleichterung hat sich eine lebendige Diskussion im Anschluss an den Vortrag entwickelt. Alle Sorgen, die Interaktivität könne unter der Virtualität leiden, haben sich als grundlos herausgestellt. Erfreut waren wir auch, dank Virtualität Teilnehmer aus Wien und der Bodenseeregion begrüßen zu dürfen. Grund genug, bei unserem nächsten Treffen am 17. Mai weiter experimentierfreudig zu bleiben: Zum Thema „Tool Day: Mein Lieblingswerkzeug für Wissensmanagement“ hoffen wir auf regen Austausch in einem ‚blended‘ Ansatz, d.h. wir werden uns zwar in Stuttgart treffen, aber die Möglichkeit anbieten auch über Webkonferenz im Raum dabei zu sein. Es bleibt spannend.

Sie möchten auch dabei sein und sind noch nicht auf der Einladungsliste für das Stuttgarter Treffen? Dann bitte einfach bei mir melden!

Flipped Classroom Seminar vom 27. bis 28. April in Dresden

Flipped Classroom Seminar vom 27. bis 28. April in Dresden
Apfelblüte auf der Schwäbischen Alb

Wie geht Wissensmanagement in der Praxis? Was ist Gute Praxis? Wo lauern die Stolperfallen? An zwei Tagen wollen wir in einem interaktiven Workshop-Design konkrete Erfahrungen austauschen und die Praxis von Wissensmanagement intensiv gemeinsam beleuchten. Und das ganz praktisch: Der Workshop selbst nutzt innovative Kommunikationsformen und Methoden aus dem Wissensmanagement, sodass Sie neben den eigentlichen Inhalten ganz nebenbei auch konkrete Erfahrungen mit diesen Tools sammeln können. Nicht zu vergessen, die Möglichkeit sich mit anderen Praktikern in einem intensiven Format zu vernetzen.

Im Sinne eines so genannten flipped classroom, baut der Workshop darauf auf, dass die notwendigen (theoretischen) Grundlagen bereits im Vorfeld erarbeitet wurden, z. B. im Rahmen des WMOOC 2016. Aber auch wer nicht am WMOOC teilgenommen hat, ist herzlich eingeladen. Alle Teilnehmer erhalten im Vorfeld zur Vorbereitung eine Liste des empfohlenen Grundlagenwissens mit – falls notwendig – den Links zu den entsprechenden Online-Inhalten.

Das Experiment geht also weiter: Herzlich laden Dirk Liesch und ich, die Macher des Wissensmanagement MOOC 2016, zum Praxis-Workshop als flipped classroom ein. Und zwar vom 27. bis 28. April im Hof Dittrichs Erben bei Dresden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Und wenn Sie darüber hinaus interessiert sind, wie das Experiment WMOOC ansonsten weitergeht, schauen Sie hier.

neues Erklärvideo zum SECI-Modell verfügbar

neues Erklärvideo zum SECI-Modell verfügbar
YouTube Kanal

Offensichtlich haben sich meine Studierenden von meiner Begeisterung für das Seci-Modell (oder Wissensspirale) anstecken lassen: Gleich zwei Erklärvideos haben sich dieses – nicht ganz einfache – Thema vorgenommen.

In dieser Woche starten wir mit dem Video von Max Gabrian, Valentin Häußer, Michael Klose und Fabian Wieland:

Nächste Woche bekommen Sie dann das zweite SECI-Video zu sehen. Dann können Sie selbst entscheiden, welches Ihnen besser gefällt.

Interview zu Return on Education

Interview zu Return on Education
DGQ Blogbeitrag mit Interview

Auf dem letztjährigen Q-Tag der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) wurde ich zur spannenden Frage der Wirkungsmessung von Bildungsmaßnahmen (Return on Education) interviewt. Das Video ist nun im Blog der DGQ online.
Ein schriftliches Interview mit mir als DGQ-Expertin zum gleichen Themenkomplex erscheint im April in der Fachzeitschrift wissensmanagement.

Und a propos, Wirkungsmessung: Demnächst veröffentlicht wird außerdem ein DGQ Whitepaper von mir zur Frage der Wirkungsmessung im Wissensmanagement im Kontext der ISO 9001. Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Zweites Erklärvideo online

Zweites Erklärvideo online
YouTube Kanal

Es geht weiter mit der kleinen Serie an Erklärvideos rund um Wissensmanagement von „meinen“ Studierenden der Master-Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).

Nach dem Start mit der Northschen Wissenstreppe in der letzten Woche erfahren Sie in dieser Woche, was eine Schwarzwälder Kirschtorte mit der Unterscheidung von explizitem und implizitem Wissen zu tun hat.

Kreativ einfallen lassen haben sich diese Erklärung die selbsternannten Wissensmanagement-Könige, das sind Lisa Beuerle, Nadine Etzel, Christian Fraas, Daniel Michael Franz und Manuel Schiele.

Viel Spaß damit!

Erklärvideo-Wochen hiermit eingeläutet

Erklärvideo-Wochen hiermit eingeläutet
YouTube Kanal

Ein Lehrauftrag an einer Hochschule hat viele Vorteile, neben der nützlichen Verpflichtung das eigene (Theorie-)Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und anregenden Diskussionen mit den Studierenden (siehe Blogeintrag aus der letzten Woche), kann man den Studierenden tolle Arbeitsaufgaben geben.

Angeregt durch meine eigenen Erfahrungen in Sachen Video während des Wissensmanagement MOOC 2016, dessen Inhalte im freien Wissensmanagement-Lehr- und -Lernbuch ja immer noch zugreifbar und frei nutzbar sind, habe ich in diesem Semester die Studierenden als so genannte Vorprüfungsleistung Erklärvideos zu Begriffen, Konzepten, Modellen oder Methoden des Wissensmanagements erstellen lassen – und war dann restlos begeistert über die teilweise kreative und witzige, auf jeden Fall engagierte Umsetzung dieser Aufgabe.

Freundlicherweise haben mir fast alle Studierenden nun erlaubt, diese Videos auf meinem – auch anlässlich des WMOOC entstandenen – YouTube-Kanal zu veröffentlichen.

Den Anfang mach Sebastian Kautz mit einem ganz grundlegenden Thema, nämlich einer anschaulichen Erklärung der Northschen Wissenstreppe:

Freuen Sie sich schon jetzt auf weitere kurze Videos in den nächsten Wochen zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Wissensmanagement. Viel Spaß!

learning tracker

learning tracker
Fitness Tracker oder Learning Tracker

Letzte Woche hatte ich zu meinem großen Vergnügen mal wieder Blockvorlesung zu „Wissensmanagement-Strategie“ an der DHBW Baden-Württemberg (Masterstudiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik) und dabei haben mir die Studierenden beim Thema „Persönliches Wissensmanagement“ die kritische Frage gestellt, ob und wenn ja, wie ich es denn schaffte, diszipliniert zu lernen und mein Wissen gezielt zu erweitern.

Uff, erwischt, oder? Der Schuster und seine Leisten usw.

Ich habe dann – quasi öffentlich in der Vorlesung, thinking out loud – über meine Lernmotivation und -motivierung nachgedacht und festgestellt, dass ein Anreiz, der bei mir persönlich in Sachen regelmäßigen Sports sehr gut funktioniert, vielleicht auch für das Lernen funktioniert: eine Tracking App, also eine App, die meine Lern-Events trackt und eventuell auch aktiv erinnert, wenn ich beispielsweise während einer Woche kein einziges Mal gelernt habe.

Wie gesagt, was die Erfüllung meines persönlichen Zieles, mehrfach die Woche Sport zu treiben, angeht, funktioniert dieser Anreiz und Ehrgeizkitzler sehr gut. Ich überlege noch, wie ich das als Learning Tracker umsetzen könnte. Ideen sind willkommen…

 

Bild: http://www.choice.com.au

neuer Fachkreis „Qualitätsmanagement und Wissensmanagement“ von GfWM und DGQ

Am 11. Februar war ich in Frankfurt beim Gründungstreffen eines neuen gemeinsamen Fachkreises von GfWM e.V. (Gesellschaft für Wissensmanagement) und DGQ (Deutsche Gesellschaft für Qualität) rund um das Thema „Qualitätsmanagement und Wissensmanagement“.

Mit 30 Teilnehmern waren laut DGQ so viele Interessierte wie noch nie bei einem Gründungstreffen eines Fachkreises anwesend, sicherlich befeuert durch die aktuelle Revision der ISO 9001.

Ziel dieses ersten Treffens war es Arbeitsgruppen zu bilden, die an konkreten Fragestellungen mit konkretem Ergebnis (Stories genannt) arbeiten wollen. Und das ist gut gelungen: 6 solche Gruppen haben sich gebildet, die Themen von „Praxisbeispiele für Wissensmanagement“ über „Methodenliste für Wissensmanagement“ bis hin zu „normkonformes Wissensmanagement (Zielgruppe Auditoren)“ bearbeiten wollen. Erste (Zwischen-)Ergebnisse soll es bereits in drei Monaten geben.

Außerdem wurden erste Ideen für eine Vision dieses Fachkreises entwickelt: „Qualitätsmanagement und Wissensmanagement gehen Hand in Hand…“. Wie es weitergehen soll, ist noch nicht entschieden. Ich persönlich fände, „…um die Organisation voranzubringen“ gut. Was meinen Sie?

Der Fachkreis führt übrigens die GfWM-DGQ Fachgruppe zu demselben Thema weiter, der ich ebenfalls angehört habe, und die bereits einen Praxisleitfaden erarbeitet und zwei Studien zu dem Thema durchgeführt hat. Mehr

Wenn Sie nun neugierig geworden und GfWM- oder DGQ-Mitglied sind, dann arbeiten Sie doch im Fachkreis mit! Melden Sie sich einfach kurz bei mir und ich leite Ihre Anfrage dann weiter!